Die Thorsten Legat Beitrittsdaten zeigen, wann der frühere Bundesliga-Profi zu seinen verschiedenen Vereinen wechselte. Seine Profikarriere begann 1986 beim VfL Bochum. Danach spielte er für Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, den VfB Stuttgart und den FC Schalke 04.
Insgesamt absolvierte Thorsten Legat 243 Bundesligaspiele und erzielte 15 Tore. Seine erfolgreichste Zeit erlebte er bei Werder Bremen. Dort gewann er unter anderem den Europapokal der Pokalsieger, die deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal. Das DFB-Datencenter führt für seine deutschen Profivereine insgesamt 303 Pflichtspiele.
Der Begriff „Beitrittsdaten“ klingt im Zusammenhang mit einem Fußballspieler zunächst ungewöhnlich. Gemeint sind damit normalerweise die Zeitpunkte, an denen Legat einem Verein beitrat beziehungsweise zu einem neuen Klub wechselte. Bei seiner letzten Station auf Schalke muss allerdings zwischen Einsatzzeit und Kaderzugehörigkeit unterschieden werden.
Thorsten Legat im Steckbrief
| Merkmal | Information |
| Vollständiger Name | Thorsten Legat |
| Geburtsdatum | 7. November 1968 |
| Geburtsort | Bochum |
| Nationalität | Deutsch |
| Position | Mittelfeld |
| Hauptposition | Defensives beziehungsweise linkes Mittelfeld |
| Beginn der Profikarriere | 1986 |
| Letzter Profiverein | FC Schalke 04 |
| Bundesligaspiele | 243 |
| Bundesligatore | 15 |
| Pflichtspiele laut DFB | 303 |
| Größte Erfolge | Europapokal, Meisterschaft und drei DFB-Pokalsiege |
| Spätere Tätigkeit | Fußballtrainer und Reality-TV-Teilnehmer |
Das DFB-Datencenter bestätigt sein Geburtsdatum, seine deutsche Nationalität, 243 Bundesligaeinsätze, 15 Bundesligatore und seine wichtigsten Titel. Der VfB Stuttgart bezeichnet ihn zudem als defensiven Mittelfeldspieler und gebürtigen Bochumer.
Thorsten Legat Beitrittsdaten im Überblick
Die wichtigsten Thorsten Legat Beitrittsdaten lassen sich anhand der offiziellen Vereinshistorie des DFB nachvollziehen:
| Verein | Beitritt | Ende der dokumentierten Station | Bundesliga | Tore |
| VfL Bochum | 1. Juli 1986 | 30. Juni 1991 | 107 Spiele | 9 |
| Werder Bremen | 1. Juli 1991 | 30. Juni 1994 | 70 Spiele | 4 |
| Eintracht Frankfurt | 1. Juli 1994 | 30. Juni 1995 | 22 Spiele | 2 |
| VfB Stuttgart | 1. Juli 1995 | 31. Dezember 1999 | 40 Spiele | 0 |
| FC Schalke 04 | 1. Januar 2000 | Einsatzzeit bis 30. Juni 2000 | 4 Spiele | 0 |
| Schalke-Kader | Saison 2000/01 | bis 30. Juni 2001 geführt | keine weiteren Einsätze | 0 |
Damit ergibt sich folgende Reihenfolge:
VfL Bochum → Werder Bremen → Eintracht Frankfurt → VfB Stuttgart → FC Schalke 04
Die ersten vier Vereinszeiträume sind im persönlichen DFB-Spielerprofil eindeutig angegeben. Bei Schalke führt dieses Profil den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2000 auf. In der offiziellen DFB-Kaderübersicht für die Saison 2000/01 wird Legat jedoch weiterhin bis zum 30. Juni 2001 als Schalke-Spieler geführt.
Was bedeutet „Beitrittsdaten“ bei Thorsten Legat?
„Beitrittsdaten“ ist kein klassischer Fußballbegriff. Bei einem Profispieler wären Formulierungen wie „Vereinswechsel“, „Transferdaten“, „Vertragsbeginn“ oder „Vereinsstationen“ sprachlich genauer.
Menschen, die nach „Thorsten Legat Beitrittsdaten“ suchen, möchten in der Regel Folgendes wissen:
- Wann begann Legat bei seinen einzelnen Vereinen?
- Wie lange blieb er bei jedem Klub?
- Für welche Mannschaften spielte er?
- Wann wechselte er zu Werder, Stuttgart oder Schalke?
- Wann beendete er seine aktive Karriere?
- Wie viele Spiele und Tore erzielte er bei jedem Verein?
Der Suchbegriff sollte deshalb nicht künstlich in jedem Absatz wiederholt werden. Entscheidend ist, dass der Artikel diese Fragen schnell, verständlich und vollständig beantwortet.
Jugendvereine: Vorwärts Werne und VfL Bochum
Bevor Thorsten Legat Bundesligaspieler wurde, spielte er im Nachwuchsbereich. Karriereübersichten führen zunächst Vorwärts Werne und anschließend den VfL Bochum als Jugendvereine.
Demnach spielte er bis 1984 bei Vorwärts Werne. Von 1984 bis 1986 gehörte er dem Nachwuchs des VfL Bochum an. Die exakten Jugenddaten sind allerdings nicht Bestandteil der persönlichen DFB-Vereinshistorie, die erst mit seiner Profizeit im Juli 1986 beginnt. Sie werden vor allem in historischen Spieler- und Transferdatenbanken geführt.
| Jugendverein | Zeitraum |
| Vorwärts Werne | bis 1984 |
| VfL Bochum | 1984 bis 1986 |
Im Sommer 1986 gelang ihm schließlich der Sprung in den Bochumer Profikader.
VfL Bochum: Beginn der Profikarriere 1986
Thorsten Legats erste Profistation begann am 1. Juli 1986 beim VfL Bochum. Er blieb fünf Jahre bei seinem Ausbildungsverein und entwickelte sich dort zum etablierten Bundesligaspieler.
Sein Bundesligadebüt gab er am 6. September 1986. Sein letzter Bundesligaeinsatz für Bochum folgte am 15. Juni 1991. Während dieses Zeitraums bestritt er 107 Ligaspiele und erzielte neun Tore. Hinzu kamen neun DFB-Pokalspiele und zwei Relegationspartien. Insgesamt weist das DFB-Datencenter 118 Pflichtspiele und elf Tore für Bochum aus.
Thorsten Legats Bilanz beim VfL Bochum
| Wettbewerb | Spiele | Tore |
| Bundesliga | 107 | 9 |
| DFB-Pokal | 9 | 1 |
| Bundesliga-Relegation | 2 | 1 |
| Gesamt | 118 | 11 |
Seine erfolgreichste Bundesligasaison für Bochum war 1990/91. In dieser Spielzeit absolvierte er 31 Ligaspiele und erzielte sieben Treffer. Damit gelangen ihm fast die Hälfte seiner insgesamt 15 Bundesligatore in einer einzigen Saison.
DFB-Pokalfinale 1988
Bereits als junger Spieler erreichte Legat mit dem VfL Bochum das DFB-Pokalfinale. Am 28. Mai 1988 traf Bochum im Berliner Olympiastadion auf Eintracht Frankfurt.
Thorsten Legat stand auf dem Platz und wurde in der 66. Minute ausgewechselt. Eintracht Frankfurt gewann das Endspiel durch ein spätes Tor von Lajos Détári mit 1:0. Für Bochum blieb das Erreichen des Finals dennoch ein bedeutender Vereinserfolg.
Werder Bremen: Wechsel am 1. Juli 1991
Am 1. Juli 1991 wechselte Thorsten Legat vom VfL Bochum zu Werder Bremen. Er blieb bis zum 30. Juni 1994 an der Weser.
Unter Trainer Otto Rehhagel gehörte Werder zu den erfolgreichsten deutschen Vereinen dieser Zeit. Legat absolvierte für Bremen 102 Pflichtspiele. Darunter waren 70 Bundesligapartien, zwölf DFB-Pokalspiele, neun Einsätze im Europapokal der Pokalsieger und sieben Spiele im Europapokal der Landesmeister beziehungsweise in der Champions League.
Thorsten Legats Bilanz bei Werder Bremen
| Wettbewerb | Spiele | Tore |
| Bundesliga | 70 | 4 |
| DFB-Pokal | 12 | 1 |
| Europapokal der Pokalsieger | 9 | 0 |
| Champions League/Landesmeisterpokal | 7 | 0 |
| DFB-Supercup | 2 | 0 |
| Europäischer Supercup | 2 | 0 |
| Gesamt | 102 | 5 |
Die Erfolge mit Werder Bremen
Legat gehörte zu der Werder-Mannschaft, die 1992 den Europapokal der Pokalsieger gewann. Bremen besiegte die AS Monaco im Finale mit 2:0. Während der erfolgreichen Europapokalsaison kam Legat in sieben Partien zum Einsatz.
In der Saison 1992/93 gewann Werder Bremen die deutsche Meisterschaft. Ein Jahr später folgte der Triumph im DFB-Pokal. Außerdem führt der DFB Legat als Gewinner des Franz-Beckenbauer-Supercups von 1993. Werder selbst nennt 1992 als Jahr des Europapokalsiegs und 1994 als Pokalsieg.
Die Bremer Jahre waren damit der erfolgreichste Abschnitt seiner Laufbahn:
- Europapokal der Pokalsieger 1991/92
- Deutscher Meister 1992/93
- Franz-Beckenbauer-Supercup 1993
- DFB-Pokal 1993/94
Seine Zeit bei Werder endete am 30. Juni 1994.
Eintracht Frankfurt: Beitritt am 1. Juli 1994
Zum 1. Juli 1994 schloss sich Thorsten Legat Eintracht Frankfurt an. Er blieb eine Saison und verließ die Eintracht am 30. Juni 1995.
Für Frankfurt kam er laut DFB auf 31 Pflichtspiele. Davon entfielen 22 Begegnungen auf die Bundesliga, zwei auf den DFB-Pokal und sieben auf den UEFA-Pokal. In diesen Wettbewerben erzielte er insgesamt vier Tore.
Bilanz bei Eintracht Frankfurt
| Wettbewerb | Spiele | Tore |
| Bundesliga | 22 | 2 |
| DFB-Pokal | 2 | 1 |
| UEFA-Pokal | 7 | 1 |
| Gesamt laut DFB | 31 | 4 |
Eine historische Veröffentlichung von Eintracht Frankfurt bezeichnet 1994 bis 1995 ebenfalls als Legats Zeitraum bei der SGE. Der Verein erinnert zudem daran, dass er später als Gast und Kommentator zu einem Spiel gegen seinen Ausbildungsverein Bochum zurückkehrte.
Im UEFA-Pokal erreichte Frankfurt während dieser Saison das Viertelfinale. Dort schied die Mannschaft gegen Juventus Turin aus. Zuvor hatte Legat auch auf internationaler Ebene für die Eintracht gespielt.
Nach nur einer Saison folgte der Wechsel nach Stuttgart.
VfB Stuttgart: Wechsel am 1. Juli 1995
Thorsten Legat trat dem VfB Stuttgart am 1. Juli 1995 bei. Laut DFB endete diese Vereinsstation am 31. Dezember 1999.
Während seiner Stuttgarter Zeit absolvierte er 40 Bundesligaspiele, sechs DFB-Pokalpartien und zwei Spiele im Ligapokal. Damit kam er auf insgesamt 48 Pflichtspiele. Ein Pflichtspieltor gelang ihm für den VfB nicht.
Bilanz beim VfB Stuttgart
| Wettbewerb | Spiele | Tore |
| Bundesliga | 40 | 0 |
| DFB-Pokal | 6 | 0 |
| Ligapokal | 2 | 0 |
| Gesamt | 48 | 0 |
Seinen ersten Bundesligaspieleinsatz für Stuttgart absolvierte er am 17. Februar 1996. Sein letzter dokumentierter Ligaeinsatz folgte am 22. August 1998. Der offizielle Vereinszeitraum reichte dennoch bis Ende 1999.
Diese Unterscheidung ist für die Thorsten Legat Beitrittsdaten wichtig: Das Datum des letzten Einsatzes ist nicht automatisch mit dem Vertrags- oder Austrittsdatum identisch.
DFB-Pokalsieg 1997
Seinen größten Erfolg mit Stuttgart feierte Legat im DFB-Pokalfinale 1997. Der VfB gewann mit 2:0 gegen Energie Cottbus.
Legat gehörte nicht nur allgemein zum Kader. Nach Angaben des VfB Stuttgart stand er im Finale in der Startelf von Trainer Joachim Löw. Der Pokalsieg war sein zweiter Triumph in diesem Wettbewerb.
FC Schalke 04: Beitritt am 1. Januar 2000
Am 1. Januar 2000 wechselte Thorsten Legat zum FC Schalke 04. Der gebürtige Bochumer kehrte damit ins Ruhrgebiet zurück.
Sein erster Bundesligaeinsatz für Schalke fand am 5. Februar 2000 statt. Bis zum 29. April 2000 absolvierte er vier Ligaspiele. Schalke gewann zwei dieser Begegnungen, während zwei Spiele unentschieden endeten. Legat erzielte kein Tor.
| Statistik für Schalke | Wert |
| Bundesligaeinsätze | 4 |
| Siege | 2 |
| Unentschieden | 2 |
| Niederlagen | 0 |
| Tore | 0 |
| Erster Einsatz | 5. Februar 2000 |
| Letzter Einsatz | 29. April 2000 |
Warum gibt es bei Schalke zwei unterschiedliche Enddaten?
Die Schalke-Station sorgt in vielen Biografien für Verwirrung.
Das persönliche DFB-Spielerprofil führt folgenden Zeitraum:
- Januar 2000 bis 30. Juni 2000
Das entspricht der Phase, in der Legat tatsächlich Bundesligaeinsätze für Schalke absolvierte.
In der DFB-Kaderübersicht für die Bundesliga-Saison 2000/01 wird er jedoch mit der Rückennummer 31 weiterhin bis zum 30. Juni 2001 im Schalke-Kader geführt. Auch die Kaderseite des DFB-Pokals 2000/01 enthält seinen Namen mit diesem Enddatum.
Die genaueste Darstellung lautet deshalb:
Thorsten Legat wechselte am 1. Januar 2000 zu Schalke. Seine vier Bundesligaeinsätze absolvierte er bis April 2000. In den offiziellen Kaderübersichten blieb er bis zum 30. Juni 2001 als Schalke-Spieler geführt.
Damit werden Vertrags- beziehungsweise Kaderzugehörigkeit und tatsächliche Einsatzzeit klar getrennt.
War Thorsten Legat 2001 DFB-Pokalsieger mit Schalke?
Das DFB-Datencenter führt Thorsten Legat als DFB-Pokalsieger der Saison 2000/01. Gleichzeitig wird er im offiziellen Schalke-Pokalkader bis zum 30. Juni 2001 aufgeführt.
Allerdings weist sein persönliches Spielerprofil für Schalke ausschließlich vier Bundesligaspiele aus der Saison 1999/2000 aus. Ein eigener Pokaleinsatz in der erfolgreichen Saison 2000/01 ist dort nicht verzeichnet.
Daher sollte die Leistung korrekt eingeordnet werden:
Legat gehörte zum erweiterten Schalke-Kader der Pokalsaison und wird vom DFB als Pokalsieger geführt. Er kam während des Wettbewerbs jedoch nicht zu einem dokumentierten Pflichtspieleinsatz.
Der VfB Stuttgart bezeichnet den Erfolg mit Schalke ebenfalls als seinen dritten DFB-Pokalsieg.
Bundesligaspiele und Tore nach Verein
Die Bundesliga-Gesamtbilanz von Thorsten Legat ist eindeutig dokumentiert:
| Verein | Spiele | Tore | Siege | Unentschieden | Niederlagen |
| VfL Bochum | 107 | 9 | 33 | 35 | 39 |
| Werder Bremen | 70 | 4 | 28 | 21 | 21 |
| Eintracht Frankfurt | 22 | 2 | 6 | 6 | 10 |
| VfB Stuttgart | 40 | 0 | 16 | 11 | 13 |
| FC Schalke 04 | 4 | 0 | 2 | 2 | 0 |
| Gesamt | 243 | 15 | 85 | 75 | 83 |
Die Zahlen stammen aus dem DFB-Datencenter. Demnach gewann Legat 85 Bundesligaspiele, spielte 75-mal unentschieden und verlor 83 Begegnungen.
Pflichtspiele in allen Wettbewerben
Neben seinen 243 Bundesligaeinsätzen absolvierte Legat zahlreiche Spiele im DFB-Pokal und in europäischen Wettbewerben.
| Wettbewerb | Spiele | Tore |
| Bundesliga | 243 | 15 |
| DFB-Pokal | 29 | 3 |
| Europapokal der Pokalsieger | 9 | 0 |
| Champions League/Landesmeisterpokal | 7 | 0 |
| UEFA-Pokal | 7 | 1 |
| Bundesliga-Relegation | 2 | 1 |
| DFB-Supercup | 2 | 0 |
| Europäischer Supercup | 2 | 0 |
| Ligapokal | 2 | 0 |
| Gesamt | 303 | 20 |
Das DFB-Datencenter erfasst außerdem 44 Gelbe Karten, eine Gelb-Rote Karte und keine Rote Karte.
Andere Statistikportale können geringfügig abweichende Gesamtzahlen nennen. Solche Unterschiede entstehen oft dadurch, dass historische Wettbewerbe oder einzelne Spiele unterschiedlich eingeordnet werden. Für diesen Artikel werden durchgehend die DFB-Zahlen verwendet.
Welche Titel gewann Thorsten Legat?
Der DFB führt Thorsten Legat mit sechs Mannschaftstiteln:
| Saison/Jahr | Titel | Verein |
| 1991/92 | Europapokal der Pokalsieger | Werder Bremen |
| 1992/93 | Deutscher Meister | Werder Bremen |
| 1993 | Franz-Beckenbauer-Supercup | Werder Bremen |
| 1993/94 | DFB-Pokal | Werder Bremen |
| 1996/97 | DFB-Pokal | VfB Stuttgart |
| 2000/01 | DFB-Pokal | FC Schalke 04 |
Seine bedeutendsten sportlichen Erfolge feierte Legat somit mit Werder Bremen. Dort gewann er einen europäischen Titel, die deutsche Meisterschaft, den Supercup und den DFB-Pokal.
Der Pokalsieg mit Schalke ist als Kadererfolg zu verstehen, da kein eigener Einsatz in der Pokalsaison dokumentiert ist.
Wann endete Thorsten Legats Karriere?
Ein eindeutig bezeichnetes Feld „Karriereende“ enthält das persönliche DFB-Spielerprofil nicht. Es zeigt seine letzten Bundesligaeinsätze im Frühjahr 2000. Die DFB-Kaderübersicht der Saison 2000/01 führt ihn jedoch bis zum 30. Juni 2001 bei Schalke.
Auch der VfB Stuttgart schreibt in seinem Rückblick, Legat habe seine Profilaufbahn 2001 beim FC Schalke 04 beendet.
Die sachlich sicherste Formulierung lautet deshalb:
Thorsten Legats aktive Profikarriere endete im Sommer 2001. Sein letztes Bundesligaspiel hatte er bereits am 29. April 2000 absolviert.
Thorsten Legat als Fußballtrainer
Nach seiner Zeit als Profispieler arbeitete Thorsten Legat bei mehreren Jugend- und Amateurmannschaften als Trainer.
Das DFB-Trainerprofil dokumentiert neun Spiele mit der U17 des SV Bergisch Gladbach 09 in der Bundesliga West. Seine Bilanz bestand aus drei Siegen, einem Unentschieden und fünf Niederlagen.
Weitere Karriereübersichten und Vereinsberichte nennen unter anderem Tätigkeiten bei folgenden Mannschaften:
| Verein | Bereich |
| Werder Bremen | U19 |
| WSV Bochum 06 | Amateurbereich |
| TuRa Rüdinghausen | Amateurbereich |
| SV Bergisch Gladbach 09 | Jugend |
| Wuppertaler SV | Nachwuchs |
| 1. FC Wülfrath | Herrenmannschaft |
| FC Remscheid | Herrenmannschaft |
RTL berichtete, dass Legat 2015 Trainer des FC Remscheid wurde und sein Amt am 1. Mai 2016 niederlegte.
Die Trainerdaten sind weniger einheitlich dokumentiert als seine Profistationen. Deshalb sollten sie nicht mit derselben Genauigkeit wie die offiziellen DFB-Spielerdaten dargestellt werden.
Vom Fußballprofi zur TV-Persönlichkeit
Nach seiner Fußball- und Trainerkarriere wurde Thorsten Legat einem neuen Publikum durch Reality- und Unterhaltungssendungen bekannt.
Im Januar 2016 nahm er an „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ teil und erreichte den dritten Platz. Im selben Jahr trat er gemeinsam mit seiner Ehefrau Alexandra Legat im „Sommerhaus der Stars“ auf. Außerdem war er unter anderem bei „Ninja Warrior Germany“ und „Grill den Henssler“ zu sehen.
Im Jahr 2024 nahm er an „Ich bin ein Star – Showdown der Dschungel-Legenden“ teil. RTL führt ihn weiterhin als ehemaligen Fußballprofi, Trainer und Reality-TV-Teilnehmer.
Dieser Teil seiner Karriere gehört zwar nicht unmittelbar zu den Thorsten Legat Beitrittsdaten, erklärt jedoch, warum auch Menschen ohne großes Fußballinteresse heute nach seiner Biografie suchen.
Thorsten Legats Familie
Thorsten Legat ist mit Alexandra Legat verheiratet. RTL berichtete 2016, dass sich das Paar im Oktober 1996 in einem Stuttgarter Fitnessstudio kennenlernte und am 12. Dezember 2001 heiratete.
Thorsten und Alexandra Legat haben zwei Söhne, Nico und Leon. Beide Namen wurden wiederholt öffentlich genannt, wobei besonders Nico Legat später ebenfalls in Realityformaten auftrat.
Für einen Artikel über die Beitrittsdaten sollten diese privaten Informationen jedoch nur kurz behandelt werden. Die zentrale Suchintention bleibt seine Vereinskarriere.
Thorsten Legat Beitrittsdaten als Zeitleiste
- Bis 1984: Jugend bei Vorwärts Werne
- 1984 bis 1986: Nachwuchs des VfL Bochum
- 1. Juli 1986: Beginn der Profikarriere beim VfL Bochum
- 28. Mai 1988: DFB-Pokalfinale mit Bochum
- 1. Juli 1991: Wechsel zu Werder Bremen
- 1992: Gewinn des Europapokals der Pokalsieger
- 1993: Deutscher Meister mit Werder Bremen
- 1994: DFB-Pokalsieger mit Werder Bremen
- 1. Juli 1994: Wechsel zu Eintracht Frankfurt
- 1. Juli 1995: Wechsel zum VfB Stuttgart
- 1997: DFB-Pokalsieger mit Stuttgart
- 31. Dezember 1999: Ende der dokumentierten VfB-Zeit
- 1. Januar 2000: Beitritt zum FC Schalke 04
- 29. April 2000: Letzter Bundesligaeinsatz
- 30. Juni 2001: Ende der in den DFB-Kadern geführten Schalke-Zugehörigkeit
- Sommer 2001: Ende der Profikarriere
Fazit
Die Thorsten Legat Beitrittsdaten dokumentieren eine 15 Jahre umfassende Profikarriere bei fünf Bundesligavereinen. Legat begann am 1. Juli 1986 beim VfL Bochum. Am 1. Juli 1991 wechselte er zu Werder Bremen, wo er seine größten Erfolge feierte.
Es folgten Eintracht Frankfurt ab dem 1. Juli 1994 und der VfB Stuttgart ab dem 1. Juli 1995. Seine letzte Station begann am 1. Januar 2000 beim FC Schalke 04.
Insgesamt bestritt Thorsten Legat 243 Bundesligaspiele und erzielte 15 Tore. Über alle vom DFB erfassten Wettbewerbe hinweg stehen 303 Pflichtspiele und 20 Treffer in seiner Statistik.
Bei seiner Schalke-Station muss zwischen den vier tatsächlichen Bundesligaeinsätzen im Jahr 2000 und seiner bis zum 30. Juni 2001 dokumentierten Kaderzugehörigkeit unterschieden werden. Diese Erklärung verhindert den häufigsten Fehler in Artikeln über Thorsten Legats Vereinsdaten.
Mehr lesen: Hier erfahren Sie, warum wir den Fiat Multipla im Jahr 2023 nach Amerika importieren würden
Häufig gestellte Fragen zu Thorsten Legat Beitrittsdaten
Der Begriff bezeichnet die Daten, an denen Thorsten Legat zu seinen verschiedenen Fußballvereinen wechselte. Sprachlich genauer wären „Vereinswechsel“, „Transferdaten“ oder „Vereinsstationen“.
Thorsten Legat spielte in der Bundesliga für den VfL Bochum, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, den VfB Stuttgart und den FC Schalke 04.
Seine dokumentierte Profizeit beim VfL Bochum begann am 1. Juli 1986. Er blieb dort bis zum 30. Juni 1991.
Thorsten Legat wechselte am 1. Juli 1991 vom VfL Bochum zu Werder Bremen. Seine Zeit in Bremen endete am 30. Juni 1994.
Er trat Eintracht Frankfurt am 1. Juli 1994 bei. Nach einer Saison verließ er den Verein am 30. Juni 1995.
Sein Wechsel zum VfB Stuttgart erfolgte am 1. Juli 1995. Das DFB-Datencenter führt seine Vereinsstation bis zum 31. Dezember 1999.
Thorsten Legat wechselte am 1. Januar 2000 zum FC Schalke 04. Seine vier Bundesligaeinsätze für Schalke absolvierte er zwischen dem 5. Februar und dem 29. April 2000.
Das persönliche DFB-Spielerprofil dokumentiert seine Einsatzstation nur bis zum 30. Juni 2000. Die offiziellen DFB-Kaderübersichten der Saison 2000/01 führen ihn jedoch bis zum 30. Juni 2001 im Schalke-Kader.
Thorsten Legat absolvierte 243 Bundesligaspiele. Dabei erzielte er 15 Tore.
Die meisten Bundesligaspiele bestritt er für den VfL Bochum. Für seinen Ausbildungsverein kam er auf 107 Ligapartien und neun Tore.
Seine erfolgreichste Zeit erlebte er bei Werder Bremen. Dort gewann er den Europapokal der Pokalsieger, die deutsche Meisterschaft, den Supercup und den DFB-Pokal.
Der DFB führt ihn als dreimaligen Pokalsieger: 1994 mit Werder Bremen, 1997 mit dem VfB Stuttgart und 2001 als Mitglied des Schalke-Kaders.
Ja. Er stand beim 2:0-Finalsieg des VfB Stuttgart gegen Energie Cottbus in der Startelf.
Nein. Er wird zwar als Mitglied des erfolgreichen Schalke-Kaders und als Pokalsieger geführt, ein eigener Einsatz in der Pokalsaison 2000/01 ist in seinem DFB-Spielerprofil jedoch nicht dokumentiert.
Sein letztes Bundesligaspiel absolvierte er am 29. April 2000 für den FC Schalke 04.
Seine Profikarriere endete im Sommer 2001. In den DFB-Kaderübersichten wird seine Schalke-Zugehörigkeit bis zum 30. Juni 2001 geführt.
Ja. Er arbeitete nach seiner aktiven Laufbahn bei mehreren Jugend- und Amateurvereinen. Das DFB-Datencenter dokumentiert unter anderem neun Spiele als Trainer der U17 des SV Bergisch Gladbach 09.
Nach seiner Spieler- und Trainerlaufbahn trat er regelmäßig in Reality- und Unterhaltungssendungen auf. Besonders bekannt wurde er durch das Dschungelcamp, das „Sommerhaus der Stars“ und „Ninja Warrior Germany“.
Quellenbasis
Für die Vereinszeiträume, Bundesligaeinsätze, Tore und Titel wurde hauptsächlich das offizielle DFB-Datencenter verwendet. Die Einordnung des Pokalfinales 1997 stützt sich auf den VfB Stuttgart. Ergänzende Angaben stammen von Werder Bremen, Eintracht Frankfurt und RTL.
