Götz George starker Raucher – hinter dieser häufigen Suchanfrage steht die Frage, wie ausgeprägt der Zigarettenkonsum des bekannten Schauspielers tatsächlich war. Sicher belegt ist, dass George zumindest zeitweise rauchte. Die B.Z. führte ihn 2008 in einem Porträt zu seinem 70. Geburtstag ausdrücklich als Raucher und nannte dazu „rote Gauloises“. Wie viele Zigaretten er täglich konsumierte, wie lange er rauchte oder ob er später vollständig damit aufhörte, wurde dagegen nicht verlässlich öffentlich dokumentiert.
Deshalb sollte die Bezeichnung „starker Raucher“ vorsichtig verwendet werden. Es gibt keinen belastbaren Nachweis dafür, dass Götz George Kettenraucher war, mehrere Schachteln am Tag konsumierte oder medizinisch als besonders starker Raucher eingestuft wurde.
Ebenso wenig lässt sich aus seiner bekannten Rauchgewohnheit automatisch auf die Ursache seiner späteren gesundheitlichen Probleme schließen. George wurde 2007 wegen einer stark erweiterten Aorta operiert. Im Juni 2016 starb er im Alter von 77 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit. Der WDR berichtete später, dass er an Krebs gestorben sei, veröffentlichte jedoch keine genaue Krebsart.
Stand der Angaben: 25. Juli 2026
Götz George starker Raucher: Die wichtigsten Fakten
| Merkmal | Öffentlich bekannte Information |
| Vollständiger Name | Götz Karl August George |
| Geburtsdatum | 23. Juli 1938 |
| Geburtsort | Berlin |
| Todestag | 19. Juni 2016 |
| Sterbeort | Hamburg |
| Alter beim Tod | 77 Jahre |
| War Götz George Raucher? | Ja, er wurde 2008 ausdrücklich als Raucher bezeichnet |
| Genannte Zigaretten | Rote Gauloises |
| Tägliche Zigarettenmenge | Nicht öffentlich dokumentiert |
| War er Kettenraucher? | Nicht verlässlich belegt |
| Bekannte Operation | 2007 wegen einer stark erweiterten Aorta |
| Von George genannte Ursache | Gewebeschwäche |
| Später genannte Todesursache | Krebs |
| Genaue Krebsart | Nicht öffentlich bestätigt |
| Zusammenhang mit dem Rauchen | Für George persönlich nicht nachgewiesen |
War Götz George wirklich ein starker Raucher?
Dass Götz George rauchte, lässt sich durch das B.Z.-Porträt von 2008 belegen. In der dort veröffentlichten Sammlung persönlicher Angaben steht knapp: „Raucher: rote Gauloises“. Diese Formulierung bestätigt den Tabakkonsum, sagt aber nichts über dessen Stärke, Häufigkeit oder Dauer aus.
Der Ausdruck „starker Raucher“ wird gewöhnlich für Menschen verwendet, die über einen längeren Zeitraum eine größere Zahl von Zigaretten pro Tag konsumieren. Um Götz George eindeutig so einzuordnen, wären beispielsweise eine konkrete Mengenangabe, eigene ausführliche Aussagen oder verlässliche biografische Angaben erforderlich.
Solche Informationen sind in den öffentlich zugänglichen seriösen Quellen nicht vorhanden. Es ist daher nicht bekannt,
- wie viele Zigaretten George täglich rauchte,
- wann er mit dem Rauchen begann,
- ob er regelmäßig oder nur in bestimmten Lebensphasen rauchte,
- ob er nach seiner Operation 2007 aufhörte,
- oder ob er seinen Konsum später reduzierte.
Die sachlich korrekte Zusammenfassung lautet deshalb:
Götz George war zumindest zeitweise Raucher. Ob er tatsächlich ein besonders starker Raucher oder Kettenraucher war, ist nicht belegt.
Welche Zigaretten rauchte Götz George?
Als konkrete Zigarettenmarke werden rote Gauloises genannt. Die Angabe stammt aus dem B.Z.-Artikel „70 Wahrheiten über Götz George“, der im Juli 2008 anlässlich seines 70. Geburtstags erschien.
Aus der knappen Notiz geht allerdings nicht hervor, ob George ausschließlich diese Marke rauchte. Ebenso bleibt offen, ob rote Gauloises über viele Jahre seine bevorzugten Zigaretten waren oder lediglich zum Zeitpunkt des Porträts mit ihm verbunden wurden.
Formulierungen wie „George rauchte lebenslang rote Gauloises“ oder „er konsumierte mehrere Schachteln täglich“ wären deshalb ohne zusätzliche Quelle nicht seriös.
Welche Rolle spielte das Schimanski-Image?
Götz George wurde besonders durch seine Rolle als Horst Schimanski bekannt. Er verkörperte den Duisburger „Tatort“-Kommissar erstmals 1981 und prägte damit einen neuen Typ Fernsehkommissar. Schimanski wirkte körperlich, unangepasst und emotional. Er fluchte, geriet in Konflikte und unterschied sich deutlich von vielen zuvor eher förmlich dargestellten Ermittlern.
Der WDR beschreibt Schimanski als Figur, mit der George den Ruhrpott und das Bild des Fernsehkommissars nachhaltig prägte. Auch Jahrzehnte später wird der Schauspieler besonders stark mit dieser Rolle verbunden.
Es ist daher möglich, dass Georges raue Rollen und sein öffentliches Image die Vorstellung verstärkten, er sei auch privat ein besonders starker Raucher gewesen. Das bleibt jedoch eine Interpretation. Eine Filmfigur liefert keinen Beleg für die tatsächliche Menge des privaten Zigarettenkonsums.
George war außerdem weit mehr als Schimanski. Zu seinen wichtigen Rollen gehörten der Serienmörder Fritz Haarmann in „Der Totmacher“, der Reporter Hermann Willié in „Schtonk!“ und sein Vater Heinrich George im Dokudrama „George“.
Hatte Götz George wegen des Rauchens Herzprobleme?
Im Jahr 2007 musste Götz George wegen einer stark erweiterten Aorta operiert werden. In einem späteren Interview erklärte er selbst, die Hauptschlagader habe bei ihm einen Durchmesser von 5,3 Zentimetern erreicht. Normal seien ungefähr 2,5 Zentimeter.
George führte die Erweiterung ausdrücklich auf eine Gewebeschwäche zurück. Bei der Operation wurde nach seiner Schilderung das Brustbein geöffnet und ein künstlicher Herzstillstand herbeigeführt. Er sprach rückblickend vergleichsweise nüchtern von einer notwendigen „Reparatur“.
Ob sein Rauchen zur Erweiterung der Aorta beitrug, wurde öffentlich nicht medizinisch festgestellt. Daher sollte nicht behauptet werden, die Operation sei eine direkte Folge seines Zigarettenkonsums gewesen.
Grundsätzlich schädigt Rauchen allerdings das Herz-Kreislauf-System. Das Deutsche Krebsforschungszentrum weist darauf hin, dass Rauchen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle deutlich erhöht. Diese allgemeine medizinische Erkenntnis beweist jedoch keinen konkreten ursächlichen Zusammenhang im individuellen Fall von Götz George.
Starb Götz George an den Folgen des Rauchens?
Ein solcher Zusammenhang ist nicht nachgewiesen.
Götz George starb am 19. Juni 2016 in Hamburg im Alter von 77 Jahren. Der NDR spricht von einer „kurzen schweren Krankheit“. Der WDR berichtete später, George sei an Krebs gestorben. Eine genaue Krebsart wird in den öffentlich zugänglichen Berichten jedoch nicht genannt.
Daher gibt es auch keine verlässliche Bestätigung dafür, dass Götz George an Lungenkrebs erkrankte. Ebenso wenig ist eine andere gelegentlich im Internet genannte Krebsdiagnose durch eine öffentliche Aussage seiner Familie oder eine vergleichbar belastbare Quelle bestätigt.
Allgemein ist der Zusammenhang zwischen Rauchen und verschiedenen Krebserkrankungen medizinisch eindeutig. Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe schädigt Zigarettenrauchen nahezu alle Organe des Körpers. Neben Lungenkrebs begünstigt es mindestens 14 weitere Krebsarten und zahlreiche andere Erkrankungen.
Aus dieser allgemeinen Risikoverbindung darf jedoch nicht rückwirkend geschlossen werden, dass Georges Erkrankung durch das Rauchen verursacht wurde. Dazu wären Kenntnisse über die genaue Diagnose, seine medizinische Vorgeschichte und weitere individuelle Risikofaktoren erforderlich.
Warum ist über seine letzte Krankheit so wenig bekannt?
Götz George hielt sein Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Auch seine gesundheitlichen Probleme behandelte er in Interviews meist knapp und sachlich.
Sein Tod wurde erst einige Tage später öffentlich bekannt gegeben. Nach Angaben des NDR starb George in Hamburg und wurde im engsten Kreis seiner Familie auf dem Friedhof Berlin-Zehlendorf beigesetzt. Sein Grab befindet sich in der Nähe der Grabstelle seines Vaters, des Schauspielers Heinrich George.
Diese bewusste Zurückhaltung erklärt, warum weder zu seinen Rauchgewohnheiten noch zu seiner letzten Erkrankung umfassende Einzelheiten bekannt sind. Fehlende Informationen sollten deshalb nicht durch Vermutungen ersetzt werden.
Götz Georges Engagement für die Deutsche Krebshilfe
Unabhängig von seiner eigenen späteren Erkrankung engagierte sich Götz George für soziale und gemeinnützige Projekte.
Im Jahr 2010 wirkte er am Projekt „Rainer Wahnsinn“ zugunsten der Deutschen Krebshilfe mit. Nach Angaben der Götz George Stiftung stand er als Titelfigur vor der Kamera und beteiligte sich auch finanziell an der Realisierung des Projekts. Ein großer Teil der Erlöse des dazugehörigen Fotobands wurde an die Deutsche Krebshilfe gespendet.
Das Engagement zeigt eine weniger bekannte Seite des Schauspielers, dessen öffentliche Wahrnehmung häufig von seinem rauen Schimanski-Image bestimmt wurde.
Fazit: War Götz George ein starker Raucher?
Die Suchanfrage „Götz George starker Raucher“ besitzt einen belegbaren Kern: Götz George rauchte zumindest zeitweise, und in einem zeitgenössischen Porträt wurden rote Gauloises als seine Zigaretten genannt.
Nicht dokumentiert ist dagegen, wie viele Zigaretten er pro Tag konsumierte, wie lange er rauchte oder ob er als Kettenraucher galt. Deshalb kann nicht seriös behauptet werden, dass er nachweislich ein besonders starker Raucher war.
Auch ein direkter Zusammenhang zwischen seinem Zigarettenkonsum, der Aortenoperation von 2007 und seiner späteren Krebserkrankung ist nicht öffentlich nachgewiesen. George selbst erklärte die Erweiterung der Aorta mit einer Gewebeschwäche. Der WDR nennt Krebs als Todesursache, ohne eine bestimmte Krebsart zu veröffentlichen.
Die zuverlässigste Antwort lautet daher:
Götz George war Raucher und wurde mit roten Gauloises in Verbindung gebracht. Wie stark er rauchte und ob sein Tabakkonsum seine Erkrankungen beeinflusste, lässt sich anhand der öffentlich bekannten Informationen nicht feststellen.
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Häufige Fragen zu Götz George und dem Rauchen
Dafür gibt es keinen verlässlichen Beleg. Eine Quelle von 2008 bezeichnet ihn als Raucher, nennt jedoch keine tägliche Zigarettenmenge.
Die B.Z. nannte in einem Porträt zu seinem 70. Geburtstag rote Gauloises. Ob er ausschließlich oder dauerhaft diese Marke rauchte, ist nicht bekannt.
Eine konkrete Anzahl wurde öffentlich nicht zuverlässig dokumentiert. Angaben über mehrere Schachteln pro Tag sollten daher nicht ohne belastbare Quelle übernommen werden.
Eine Lungenkrebsdiagnose wurde nicht verlässlich öffentlich bestätigt. Der WDR berichtet lediglich, dass George an Krebs gestorben sei, ohne die Krebsart zu nennen.
Ja. Im Jahr 2007 wurde er wegen einer auf 5,3 Zentimeter erweiterten Aorta operiert. George selbst nannte eine Gewebeschwäche als Ursache.
Das ist nicht nachgewiesen. Rauchen ist allgemein ein bedeutender Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, doch für Georges konkrete Operation wurde öffentlich kein ursächlicher Zusammenhang festgestellt.
Das lässt sich nicht belegen. Bekannt ist lediglich, dass er nach kurzer schwerer Krankheit starb und der WDR später Krebs als Todesursache nannte.
Götz George starb am 19. Juni 2016 in Hamburg. Er war 77 Jahre alt.
Quellen
- B.Z.: „70 Wahrheiten über Götz George“ – Beleg für die Angabe „Raucher: rote Gauloises“.
- Der Tagesspiegel: Interview mit George über seine erweiterte Aorta und die von ihm genannte Gewebeschwäche.
- WDR Zeitzeichen: Tod am 19. Juni 2016 und Angabe einer Krebserkrankung.
- NDR: Tod in Hamburg und Beisetzung auf dem Friedhof Berlin-Zehlendorf.
- Götz George Stiftung: Engagement für die Deutsche Krebshilfe und „Rainer Wahnsinn“.
- Deutsche Krebshilfe und DKFZ: allgemeine gesundheitliche Risiken des Rauchens.
