John Deacon hat einige der eingängigsten Basslines der Rock’n’Roll-Geschichte geschrieben. Als Bassist der überaus erfolgreichen Band Queen schrieb Deacon mehrere Hits der Band, die uns bis heute zum Mitwippen bringen. Wie Ultimate Classic Rock anmerkt, komponierte er „Another One Bites the Dust“, „You’re My Best Friend“, „I Want to Break Free“ und viele mehr.
Laut Biography begann Deacon als Teenager Gitarre zu spielen, wechselte aber schließlich zum Bass, als er in seiner ersten Band The New Opposition spielte. 1970 hatte sich Queen bereits gegründet und trat live auf. Deacon sah in diesem Jahr tatsächlich ein Konzert von Queen, war aber nicht sonderlich beeindruckt von dem, was er hörte. Erst Monate später baten Gitarrist Brian May und Schlagzeuger Roger Taylor Deacon, für die Band vorzuspielen. Und so wurde das, was Deacon zunächst nicht begeisterte, zum wichtigsten Auftritt seines Lebens. Er und Queen rockten zwei Jahrzehnte lang die Welt, bis Freddie Mercury 1991 tragisch verstarb.
Das Erbe der Königin hat das Vermögen von John Deacon weiter wachsen lassen
Queen löste sich nach Freddie Mercurys Tod auf, allerdings nicht ohne ein Gedenkkonzert 1992. Danach zog sich Deacon aus der Musik zurück und kehrte nur noch für besondere Anlässe wie das 1995er Queen-Studioalbum „Made In Heaven“ und eine 1997er Interpretation von „The Show Must Go On“, die er zusammen mit Elton John bei der Premiere des Pariser Béjart-Balletts sang, auf die Bühne zurück. Abgesehen davon hat sich Deacon seit seinem Bühnenrückgang eher zurückgezogen. Wie der Express anmerkt, war er im Gegensatz zu May und Taylor nicht einmal an der Produktion des erfolgreichen Filmbiografie-Films „ Bohemian Rhapsody “ aus dem Jahr 2018 beteiligt.
Mehr lesen: Matthew Modine Vermögen: Wie reich ist er?
Trotz seiner Abwesenheit vom Rampenlicht, das Queen immer noch hell erleuchtet, hat sich Deacon finanziell sehr gut geschlagen. Laut Celebrity Net Worth beträgt sein Vermögen rund 170 Millionen Dollar. Diese Summe ist durchaus plausibel, wenn man bedenkt, wie viel Sendezeit „Another One Bites the Dust“ auch mehr als drei Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung noch im Radio läuft. Wer eine so eingängige Bassline schreibt, sollte verständlicherweise nicht den Rest seines Lebens arbeiten müssen, wenn er nicht will.
